Glaubwürdigkeit des Opfers in einem Vergewaltigungsfall
Matyáš Moska · 21. Dezember 2024

Dieser Artikel analysiert die Glaubwürdigkeit der Aussage einer Vergewaltigungsklägerin. Das Gericht stellte Widersprüche in der Schilderung fest, wie oft die Sexualhandlungen stattgefunden haben sollen. In den Ermittlungsaussagen gab sie zwei separate Vergewaltigungen an, während sie in der Hauptverhandlung einen einzigen Vorfall beschrieb, der zwei- oder dreimal wiederholt wurde.
Die Inkonsistenzen weckten Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit. Das Gericht hielt es zudem für unplausibel, dass sie passiv blieb und dass die behaupteten Handlungen unbemerkt in einer belebten Wohnung stattfanden. Diese Widersprüche trugen zum Freispruch bei.
